Erektionsstörung mit 50: bei vielen Männern ist Schluss mit Sex

Erektionsstörung mit 50 – das Aus für die Sex im Alter?

Die Erektionsfähigkeit nimmt mit dem Alter ab, aber eine Erektionsstörung mit 50 muss sicherlich nicht immer altersbedingt sein. In der Tat gibt es verschiedene Gründe, warum diese auftritt. Sie können nach psychischen und physischen Ursachen unterschieden werden. Dabei ist jedoch etwa ein Viertel aller erektilen Dysfunktionen psychisch bedingt.

Weitere 45 Prozent aller Probleme mit der Erektion haben sowohl psychische als auch physische Ursachen. Wenn Du eine Erektionsstörung mit 50 erlebst, kann eine psychische Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Rolle spielen. Hier hast Du eine große Chance auf Heilung oder Genesung.

Die harten Fakten

Während es in der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen statistisch gesehen so gut wie jeden Tag Sex gibt, scheint dies mit 50+ die Ausnahme zu sein.

Wie oft hast Du Sex?
Diese Frage wurde in einer Studie vor mehreren Jahrzehnten mit 22 bis 28 Mal im Monat beantwortet. Davon können Männer heutzutage meist nur Träumen. Nicht einmal halb so oft wird in der heutigen Zeit miteinander geschlafen.

Von Altersgruppe zu Altersgruppe gibt es hier natürlich unterschiede. Wobei eine Erektionsstörung mit 50 nicht das Aus für heiße Liebesnächte bedeuten muss, dazu aber später mehr. Erst einmal sehen wir uns die Verteilung der sexuellen Aktivität nach Altersgruppen verteilt an:

  • Männer zwischen 31 und 40 Jahren haben schon deutlich weniger Sex als die Altersgruppe 18 bis 30: Drei bis sechs Mal pro Monat ist hier meist normal
  • Mit 41- bis 50-Jährigen geht die sexuelle Aktivität noch einmal zurück: Sie sind zwei- bis dreimal im Monat aktiv
  • Viel weniger ist nicht möglich? Irrtum! Die 51- bis 60-Jährige haben maximal zweimal Sex pro Monat

Ab 40 nimmt die Erektionsfähigkeit drastisch ab

Männer über 20 sind auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit, wie wir eben festgestellt haben. Ab 40 Jahren bemerken Männer oft schon, dass ihre Erektionskraft immer schwächer wird! Die Potenz nimmt ab und es dauert oft länger, bis eine vollständige Erektion erreicht werden kann. Der Penis ist nicht ganz so steif, meist ist nach der ersten Runde Schluss. Oftmals wird hier schon überlegt zu Potenzpillen oder anderen Hilfsmitteln zu greifen.

Mit fortschreitendem Alter entwickelt sich ein   des Penis-Bindegewebes, der auf veränderte Stoffwechselvorgänge zurück zuführen ist. Eine Erektionsstörung mit 50 erlebt so gut wie jeder zweite Mann, in dieser Altersklasse.

Zwischen dem 60. und 69. Lebensjahr hat sich die Zahl der schweren Fälle von erektiler Dysfunktion nahezu verdoppelt. 12 Prozent bekommen überhaupt keine Erektion mehr. In der Altersgruppe der 70- bis 80-jährigen Männern leiden fast 60 Prozent an einer leichten bis mittelgradigen erektilen Dysfunktion. So bleibt die Erektion der Mehrheit der Männer ab 70 gescheitert. Die meisten Betroffenen leiden dann unter einem völligen Verlust der Erektion.

Auch im hohen Alter wird oftmals zu Hilfsmitteln gegriffen, um weiterhin sexuell Aktiv zu sein. Seiten es Potenzmittel wie Viasil oder eine Penispumpe.

Erektionsstörungen mit 50 – was nun?

Die altersbedingte Zunahme der Erektionsstörungen führt dazu, dass 70% aller Männer im Laufe ihres Lebens „keinen mehr hoch bekommen“. Auf der anderen Seite ist das Alter nicht immer oder immer mit Potenzproblemen verbunden: Für jeden vierten Mann über 80 Jahre gilt noch eine uneingeschränkte Erektionsfähigkeit, ganz ohne Pillen oder Hilfsmittel.

Das Ziel der meisten Betroffenen ist es, spontane Sexualität zu erleben, ohne sich umfassend vorbereiten zu müssen oder eine Pille schlucken zu müssen.

Mit neuen Therapieansätzen kann hier viel erreicht werden. Diese Ansätze zielen darauf ab, eine Heilung der gestörten Erektionsfunktions zu erreichen. Das individuelle Heilungskonzept kann zum Beispiel ein regelmäßiges spezielles Beckenbodentraining umfassen, um die spezifischen Beckenbodenmuskeln aufzubauen. Zusätzlich ist es meist kann es sinnvoll sein, spezielle Tabletten für die Nacht oder spezielle Penis Übungen durchzuführen.

Erektionsstörung mit 50 kann zu Depressionen führen

Erektionsstörung mit 50 kann Depressionen verursachen

Studien zeigen außerdem, dass Männer mit einer Erektionsstörung diese als eine Art Last empfinden und dadurch eine viel höhere Wahrscheinlichkeit haben, depressiv zu werden. In der Studie entwickelten über 30% der Männer eine ernsthafte Depression. Diese waren manchmal so ernst, dass sie nicht mehr arbeiten konnten und länger krank waren.

Was sind die Behandlungsmöglichkeiten für eine erektile Dysfunktion mit 50?

Welche Behandlungsoptionen in deinem Fall am erfolgreichsten sind, hängt von deiner individuellen Situation und der genauen Diagnose deines Arztes ab. Hier sind mehrere Varianten denkbar. Sollte es an der sexuellen Stimulation mangeln, so kann hier mit dem richtigen Sexspielzeug nachgeholfen werden. Dies wäre ein sehr einfacher Fall.

Wenn Leistungsdruck und Versagensängste bei Erektionsstörungen mit 50 Jahren eine große Rolle spielen, ist eine sogenannte Sexualtherapie eine Behandlungsoption. Hier lernen Sie, die hemmenden Gedanken umzugestalten und so zu verarbeiten, dass sie nicht mehr zu einer erektilen Dysfunktion führen. Es gibt verschiedene therapeutische Ansätze. Wenn das psychische Problem tiefer ist, zum Beispiel bei Depressionen, starkem Stress oder Trauma, ist die Psychotherapie der bessere Weg. Hier wird Ihnen bei der Verarbeitung dieser mentalen Belastung geholfen. Als Folge davon verschwindet soll die erektile Dysfunktion verschwinden.

Bei einer erektilen Dysfunktion von 50 können auch sexuelle Hilfsmittel eingesetzt werden. Mit den sogenannten Mitteln wie Viasil kann die Erektionsstörungen gebrochen und eine Erektion hervorgerufen werden.

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